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Artikel aus der Bauwirtschaft

Pressemitteilungen von Herstellern

MERLO-Teleskopmaschinen – Mit der ROTO-Familie weiterhin an der Spitze

Schwenkbarer Oberwagen erweitert das Einsatzspektrum

MERLO-Teleskopmaschinen – Mit der ROTO-Familie weiterhin an der Spitze2005 waren über 10 % aller in Deutschland verkauften Teleskopmaschinen artikulierte Maschinen mit einem an vier Punkten abstützbaren Unterwagen und einem nahezu uneingeschränkt schwenkbaren Oberwagen. Einschließlich der für Mietparks vorgesehenen Maschinen wurden 95 % dieser Maschinen für die Bauwirtschaft angeschafft. MERLO hatte mit seiner ROTO-Familie daran einen Marktanteil von nahezu 70 %.

MERLO, der in Deutschland von Bremen aus aktive Teleskopmaschinenspezialist, zeigte schon auf der bauma 1992 eine ROTO-Teleskopmaschine und fand mit ihr bei den Bauunternehmern reges Interesse. Inzwischen hat MERLO daraus eine ROTO-Familie mit 19 Bauvarianten entwickelt, die einen Tragfähigkeitsbereich von 3.300 bis 5.000 kg überdecken und Teleskophubarme für maximale Hubhöhen von 10, 13, 16, 19, 21 und über 25 m besitzen.

Mit diesen „kompakten Mobilkranen“ erweiterte MERLO das bereits bekannte Einsatzgebiet der herkömmlichen Teleskopmaschinen mit starren oder semistarren Hauptrahmen erheblich:


o Die ROTOs sind vollwertige Teleskopmaschinen und damit klassische Ausrüstungsträger, die mit allen herkömmlichen Ausrüstungen der MERLO-Teleskopmaschinen bestückt und entsprechend eingesetzt werden können.
o Die an MERLO-Teleskopmaschinen generell serienmäßige Schnellwechseleinrichtung am Kopf des Teleskophubarmes macht Ausrüstungswechsel innerhalb weniger Minuten möglich. Zum Wechsel vieler Ausrüstungen muss der Maschinenfahrer noch nicht einmal seine Kabine verlassen.
o Die neue serienmäßige Vierpunktabstützung des Unterwagens verleiht den Maschinen nach allen Seiten eine höhere Standsicherheit und ermöglicht rundum Hubarbeiten mit der jeweils an der Maschinengröße kinematisch möglichen Maximalausladung.
o Oft reicht die verfügbare maximale Hubhöhe der Teleskopmaschine auf vielen Hochbaustellen aus, um dort dauerhaft stationäre Krane zu ersetzen.
o Mit Hilfe eines 5,8 m langen Katzauslegers, er wird als Anbauausrüstung mit der Schnellwechseleinrichtung aufgenommen, kann die Maschine Hublasten auch über Dachtraufen hinweg bewegen und wird somit zum automobilen Turmdrehkran mit Katzausleger.
o Da alle Unterwagenstützen aus der Fahrerkabine horizontal und vertikal ausgefahren werden können, ist eine ROTO-Teleskopmaschine innerhalb weniger Minuten für einen befristeten stationären Betrieb eingerichtet oder aus diesem zu einer Umsetz- oder Transportfahrt vorbereitet.
o ROTO-Teleskopmaschinen besitzen serienmäßig oder bei einigen Typen als wählbare Sonderausstattung im Unterwagen hydropneumatisch aufgehängte Fahrachsen. Sie können damit auf unebenen Standplätzen auch ohne Hilfe der Unterwagenstützen, nur auf ihren Achsen stehend, quer und längs exakt horizontal eingerichtet werden.
o Diese Federung ist zu Lasthubarbeiten blockierbar, so dass maßlich exakt steuerbare Hubvorgänge möglich sind.
o Die auch an ROTO-Teleskopmaschinen dreifach variierbare Allradlenkung hat sich auf engen Baustellen mit der für kleinste Wendekreise wichtigen Rundlenkung und beim Anfahren eines verwinkelten Standplatzes mit der auch seitliche Bewegungen erlaubenden Krabbenlenkung besonders bewährt.

o Der stufenlos regelbare hydrostatische Fahrantrieb kann wahlweise mit einem Zweistufengetriebe
ausgestattet werden, das in der Transportstufe maximale Geschwindigkeiten von 35 und 40 km/h zulässt.
o Um jederzeit mit maximaler Traktion zu arbeiten, verfügen die mit hoher Bodenfreiheit auf Portalachsen laufenden Maschinen über einen permanenten Allradantrieb.
o Auch die MERLO-ROTO verfügen über den MERLO-Tele-skopmaschinen mittlerweile optisch kennzeichnenden die gesamte Maschinen umgebenden massiven Rundstahlgürtel als sicheren Rammschutz.

Neben Staplergabelzinken angepasster Größen zählen bei den MERLO-ROTOs inzwischen kompakte hydraulische Seilwinden, Schwanenhals-Fachwerkausleger ohne und mit hydraulischer Seilwinde, Hubarbeitsbühnen vieler Bauarten, das MERLO-Space-System (eine zusätzliche Spezialkinematik, welche die Arbeitshöhe der Maschine deutlich vergrößert und auch Arbeiten unterhalb des Maschinenstandplatzes ermöglicht) und der 5,8 m lange Katzausleger inzwischen zu den am meisten gefragten Ausrüstungen.

Bevorzugte Einsatzgebiete der MERLO-ROTOs sind mittlerweile:
o Mit Staplergabeln und Seilwinden schnelle Umschlagarbeiten zwischen Transportfahrzeugen und Lagerplätzen ohne aufwändige Fahr- und Rangiermanöver.
o Mit Schwanenhalsauslegern, Seilwinden und Lasthakenauslegern rasche Hub- und Einrichtungsvorgänge im Montage- und Schalungsbau.
o Beschickung lokal wechselnder hochgelegener Arbeitsstellen mit am Lasthaken direkt angeschlagenen oder auf Paletten und in Kübeln bereitgestellten Baustoffen und Baumaterialien als Ersatz für sonst dazu nötige Turmdrehkrane.
o Im Brückenbau der mit der Hydraulikwinde erfolgende Lastenaufzug aus tiefer liegenden Bereitstellungsflächen auf die Bauebene.
o Punktuelles oder flächendeckendes Befahren und Bearbeiten von Bauwerkstellen mit Hubarbeitskörben und –bühnen.

o Mit dem Space-System Kontrollbefahrungen an Bauwerken bis zu mehr als 30 m über und 7 m unterhalb der Maschinenstandfläche.

Bemerkenswert ist, dass diese Maschinengruppe mit angepassten Ausrüstungen immer häufiger für definierte Einsatzphasen angemietet wird und sich daher auch die Maschinenvermieter nachdrücklich mit immer mehr ROTO-Maschinen auf diese aktuelle Nachfragesituation einrichten. MERLO hat allein dort einen Marktanteil von mehr als 68,5 %.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. Gernot Kotte am 02.04.2006 um 21:31 Uhr.


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