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Pressemitteilungen von Herstellern
Teleskopmaschinen, Schwerlastträger und Hochheber auf modernen Baustellen
Merlo setzte von Anfang an neue Massstäbe, so gehörten bald auch schwenkbare Hubarbeitsbühnen mit in das von Merlo entwickelte Ausrüstungsprogramm.
Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer in Deutschland abzuräumen waren, genügten dazu zunächst die verfügbaren Seilbagger sowie die Planier- und Laderaupen. Als dann flächendeckend der Wiederaufbau begann, wurden allwegtaugliche Radlader und Hydraulikbagger sowie Schnellmontagekrane und Bauaufzüge unverzichtbar. Die Maschinenprogramme wurden zudem mit immer größer und schwerer werdenden Einheiten nach oben ausgeweitet. Dann verlangten die Neubauarbeiten an neuen Infrastrukturen, an Ver- und Entsorgungsnetzen und Kommunikationssystemen immer mehr kleinere Mehrzweckmaschinen. Als man jedoch auf so genannte Geländestapler setzte, hatte man sich vergriffen. Sie waren wohl als Stapler in großflächigen und höheren Lagern noch brauchbar, versagten aber vor allem durch ihre geringe Reichweite auf den Baustellen. Allwegtaugliche, schnelle und wendige Trägermaschinen mit weit gestuften Tragfähigkeitswerten und vor allem auf große Reichweiten und Hubhöhen teleskopierbaren Auslegern schafften Abhilfe. Und da sie von den Herstellern auf Wunsch der Betreiber als Trägermaschinen für Wechselausrüstungen konzipiert wurden, waren sie von Anfang an auf den Bauhöfen und auf den Baustellen in ihren jeweiligen Leistungsklassen allen bisher verfügbaren Transportmaschinen und Hebezeugen funktional und wirtschaftlich überlegen. Seit dieser Zeit können viele Bauunternehmen auf die Anschaffung teurer Spezialmaschinen verzichten, da sie jetzt den gleichen praktischen Effekt mit entsprechend ausgerüsteten Teleskopmaschinen erzielen können. Die nahezu extremen neuen Arbeitskoordinaten machte es aber dieser Maschinengruppe jetzt neben allen herkömmlichen Umschlag-, Transport- und Lagerungsarbeiten auch möglich, Bauarbeiten und Beschickungsvorgänge in einem Bereich vorzunehmen, der von kurz unterhalb des Standflächenplanums bis in die klassischen Hochbauhöhen reicht. Viele Hochbauunternehmen können daher durch den Rückgriff auf Teleskopmaschinen entsprechender Tragfähigkeiten und Reichkoordinaten bei Neu- oder Umbaumaßnahmen oder bei Instandhaltungsarbeiten an hohen Arbeitsstellen schon lange Bauaufzüge, Turmdreh- oder Fahrzeugkrane verzichten. Mit bautechnologischem und wirtschaftlichem Erfolg! Ein weiterer bedien- und sicherheitstechnisch positiver Effekt stellte sich ein, als die bauwirtschaftlichen Verbände mit der Gewerkschaft und den Bauberufsgenossenschaften für das Bedienungspersonal von Baumaschinen staatlich anerkannte Fortbildungsberufe entwickelten. Damit entsprach auch das neue Qualifikationsniveau des Personals den vielen neuen Vorteilen der Arbeit mit Teleskopmaschinen.
Merlo, einer der weltweit führenden Teleskopmaschinenhersteller, ergänzte schon nach kurzer Zeit das zunächst nur aus Ladeschaufeln und Staplergabeln bestehende und mit einer Schnellwechseleinrichtung aufnehmbare Ausrüstungsprogramm mit diversen Last-hakenbauformen und schwenkbaren Hubarbeitsbühnen, und entsprach damit erneut den Wünschen der Bauwirtschaft. Bald wurde auch das Größenprogramm der Merlo-Teleskopmaschinen erweitert, die Auswahl an unterschiedlich langen Teleskophubarmen vergrößert und die gesamte Maschinenbedienung komfortabler. Die Teleskopmaschine als vielseitiger Ausrüstungsträger mit einem Dauerarbeitsplatz war geboren.
Als die zunächst extrem vorteilhafte kurzwegige Verschwenkbarkeit des Hubarms der Semistarren PANO-RAMIC-Maschinen nicht mehr allen Anforderungen genügte, kam Merlo mit ROTO-Maschinen auf den Markt, das sind Maschinen mit voll schwenkbarem Oberwagen! Damit konnten von der vorteilhaft stationär aufgestellten Teleskopmaschine angeschlagene Einzellasten oder Lastgebinde nicht nur in einem großen Ausleger-Schwenkbereich bewegt, sondern auch bis in weit über 30 m gehende Hubhöhen gebracht werden. Auch eng aufgestellte Flächenlager an Baugeräten und Baumaterialien ließen sich damit noch besser und wirtschaftlicher als zuvor bearbeiten.
Kein Wunder, dass Merlo in seiner Unternehmensgruppe bei TRE EMME schon seit langer Zeit eine eigene Ausrüstungsentwicklung betreibt und damit mit entsprechenden Neuentwicklungen für die Teleskopmaschinen laufend weitere maschinelle Baueinsätze eröffnet, die bislang nur mit Hilfe kostspieliger Spezialmaschinen erfüllt werden konnten.
Merlo-Teleskopmaschinen können heute schon Hublasten bis 12.000 kg umschlagen und bewegen und mit Zusatzkinematiken sogar Arbeitshöhen von über 40 m erreichen. Bei problemlosem Ortswechsel über befestigte Fahrbahnen oder Geländestrecken und optimaler Manövrierbarkeit in engsten Platzverhältnissen. Und das alles bei höchstem Bedienungskomfort und optimaler Sicherheit.
geschrieben von Prof. Dip.-Ing. G. Kotte am 20.02.2011 um 12:59 Uhr.
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