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Pressemitteilungen von Herstellern

Sicher und kranunabhängig im Sechs-Tage-Takt

Die Bellevue Towers bei Seattle bieten ab Herbst 2008 mit 137 Metern Höhe und 42 bzw. 43 Etagen exklusiven Wohnkomfort.
(Foto: PERI GmbH)

Sicher und kranunabhängig im Sechs-Tage-TaktDas derzeit im Bau befindliche Wohnprojekt Bellevue Towers bei Seattle besteht aus zwei 137 Meter hohen Türmen: dem Nordturm mit 42 Etagen und dem Südturm mit 43 Etagen. Die nachfolgend aufgebrachte, elegante Glasfassade verleiht dem Stahlbetonskelettbau ein elegantes Äußeres und schafft raumhohe Fensterflächen. Damit bieten die exklusiven Apartments einen herrlichen Blick auf Seattle, den Lake Washington sowie die Bergketten der Olympic Mountains, des Kaskadengebirges und des Mount-Rainier-Nationalparks. Der Rohbau soll im Frühjahr 2008 abgeschlossen und die Wohnungen im Herbst 2008 bezugsfertig sein.

Mit der umfassenden PERI Schalungslösung ist die ausführende Baufirma Hoffman Construction in der Lage, ein komplettes Geschoss in nur sechs Tagen herzustellen. Die Kletterschalungssysteme PERI ACS und RCS sowie die VARIO Wand- und SKYDECK Deckenschalung sind hierfür ideal aufeinander abgestimmt. Aufgrund des hohen, systembedingten Sicherheitsniveaus und der kompletten Einhausung der oberen Geschosse kann sicher gearbeitet und dadurch der schnelle Baufortschritt erzielt werden. Projektleiter Camerun Davis und Bauleiter James McKee haben nicht zuletzt wegen des hohen PERI Sicherheitsstandards bis dato noch keinen einzigen Unfall auf ihrer Großbaustelle zu verzeichnen.

Die 3,12 Meter hohen Wände der Stahlbetonkerne und die Geschossdecken beider Türme werden in einem Guss betoniert. Das verkürzt die Taktzeit und minimiert den Bewehrungsaufwand. Hierzu arbeiten das PERI ACS Selbstklettersystem (ACS = Automatic Climbing System) und das modulare PERI RCS Schienenklettersystem (RCS = Rail Climbing System) an den Gebäudekernen simultan und kranunabhängig.

Während die VARIO Wandschalung und der zentrale Betonverteilermast in den Innenschächten mithilfe dreier ACS Selbstklettereinheiten umgesetzt werden, dient das RCS Baukastensystem als Basis für die Kernaußenseiten. Hierbei lassen sich die Kletterschienen durch schmale Öffnungen in der SKYDECK Deckenschalung und der darunter liegenden Geschossdecken führen. Für den verwinkelten und veränderlichen Gebäudegrundriss war das einfache Anpassen der RCS Standardlösung an die baustellenspezifischen Anforderungen von großem Vorteil. So konnten auch die in regelmäßigen Abständen auftretenden Wandversprünge ohne aufwändige Umbauarbeiten einfach überklettert werden.

Die SKYDECK Paneel-Deckenschalung mit den leichten Einzelteilen und der logischen Montagefolge bringt beim Schalen der Geschossdecken erhebliche Zeitvorteile. Somit kann mit dem durch den ACS- und RCS-Einsatz bedingten, straffen 6-Tage-Takt Schritt gehalten werden. Um die hohe Arbeitsproduktivität und die Sicherheit auch in großer Höhe gewährleisten zu können, umschließt die PERI RCS Kletterschutzwand die Gebäudekanten der jeweils obersten drei Geschosse. Zusätzlich zur reinen Absturzsicherung ist damit auch ein zuverlässiger Schutz gegen Wind und Wetter gegeben.

Durch die kombinierte Bereitstellung unterschiedlicher Kletteranwendungen als Kletterschutzwand und Schalungsgerüst mit einem Baukastensystem wird ein positiver Nebeneffekt erzielt: Pro Bellevue-Turm sind nur zwei mobile Hydraulikaggregate mit jeweils vier Zylindern notwendig, um Schalung und Schutzwand mit effizientem Materialeinsatz und ohne teure Kranspiele in den nächsten Abschnitt zu bringen.

Die mobilen RCS Selbstkletterwerke und Aggregate sorgen dabei für kranunabhängiges Klettern bei minimalem Kostenaufwand – damit wird Selbstklettertechnik auch für weniger hohe Bauwerke wirtschaftlich. Die Selbstkletterwerke weisen eine Hublast von fünf Tonnen auf. Sie sind aufgrund des geringen Gewichts äußerst handlich und lassen sich über Schnellverschlüsse rasch montieren. In beiden Fällen – ohne und fallweise mit Kranunterstützung – werden die RCS Einheiten über Kletterschiene und -schuh sicher und zuverlässig an den Bauwerkskanten geführt. Die Montage kann – je nach Gebäudegeometrie und Anforderung – an der Deckenkante oder an der Wand erfolgen.

geschrieben von Peri GmbH am 08.12.2007 um 13:12 Uhr.


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