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Pressemitteilungen von Herstellern

Im Grunde ist jede Merlo Teleskopmaschine eine "Kompaktmaschine"

Die „Kompaktheit“ einer Baumaschine, im Bild eine P 32.6, besteht für MERLO nicht nur aus einigen besonders geringen Hauptabmessungen, sondern ist vielmehr das Zusammenspiel einer Vielzahl einsatztechnisch wichtiger Merkmale.

Im Grunde ist jede Merlo Teleskopmaschine  eine Die „Kompaktheit“ einer Baumaschine lässt sich nur durch Vergleiche feststellen und bewerten. Für MERLO-Teleskopmaschinen besteht sie nicht nur aus zwei oder drei besonders geringen Hauptabmessungen, sondern aus einer Vielzahl an einsatztechnisch wichtigen Besonderheiten.
„Kleine“ Baumaschinen sind nicht immer auch gleichzeitig „Kompaktmaschinen“, schließlich ist es recht einfach, eine Maschine mit einer extrem kleinräumigen und damit engen Kabine auszustatten. Konstruktionstechnisch wesentlich anspruchsvoller es dagegen, eine allen Komfortwünschen der Maschinenbetreiber entsprechende Großraumkabine in einer dennoch in den wesentlichen Hauptabmessungen sehr klein gehaltenen Maschine unterzubringen.
Bei MERLO hat die Standardkabine eine beispiellose innere Breite von 995 mm, und MERLO hat damit sogar bei den beiden Typfamilien PANORAMIC 28.8 und PANO-RAMIC 32.6 die Maschinenvarianten L und L PLUS mit einer Höhe und einer Gesamtbreite von jeweils 2.000 mm realisiert.
Natürlich ist es auch beispielhaft, dass die Maschinen dieser MERLO-Typfamilien bis zur Vorderseite der Ausrüstungsaufnahme an den Teleskophubarmen nur 4.220 mm lang sind, wobei das Gegengewicht am Hubarmhauptgelenk am Heck die Hinterräder nicht überragt.
Seit mittlerweile 21 Jahren sind die MERLO-Teleskopmaschinen mit einem auf der rechten Seite in die Maschinenstruktur integrierten Unterflurmotor ausgestattet. Exakt in der Maschinenlängsrichtung. Diese durch die konsequente Anwendung eines Hydrostatikantriebes mögliche Anordnung ist nicht nur für die Standsicherheit der Maschine optimal, sondern zugleich auch die beste Lösung für die Zugänglichkeit aller Wartungsstellen. Am gesamten Antriebsaggregat einschließlich der Maschinenhydraulik.
Die Radgrößen der MERLO-Teleskopmaschinen sind in enger Entwicklungsverbindung mit unterschiedlichen Maschinenbetreibern in allen ihren Abmessungen so gewählt worden, dass die Maschinen optimal geländegängig sind sowie für ein optimales Lenkverhalten - es kann zwischen Vorderachs-, Rund- und Krabbenlenkung gewählt werden - optimale kurze Radstände und große Radeinschläge besitzen. Der beispielhaft geringe Wendekreis einer auf Rundlenkung geschalteten MERLO-Teleskopmaschine ist ein weiteres und im Maschineneinsatz wichtiges Merkmal einer kompakten Baumaschine. Bei den Typfamilien P 28.8 und P 32.6 beträgt der Wendekreisradius über die Seiten der kurvenäußeren Räder nur 3.700 mm.
Die einsatztechnisch wirksame Kompaktheit einer modernen Teleskopmaschine offenbart sich auch darin, dass von ihr Lastaufnahme- und Lastablegestellen schnell und zügig angefahren werden können und alle an den Zielpunkten noch nötigen Positionier-Feinsteuerungen ausschließlich aus inneren Bewegungsmöglichkeiten erfolgen. Das hat MERLO schon an seinen ersten PANORAMIC-Teleskopmaschinen mit einem semistarren Hauptrahmen realisiert. Drei hydraulische Stützzylinder auf der Vorderachse ermöglichen nicht nur ein stufenloses seitliches Verschwenken der Lastaufnahme oder Arbeitseinrichtung, sondern auch einen Querneigungsausgleich zwischen den Fahrachsen und dem Maschinenhauptrahmen. Die Lastmanipulationen werden schneller und sicherer.
Auch der hohe Bedienungskomfort der MERLO-Teleskopmaschinen ist ein Maß für funktionale Kompaktheit. Der hydrostatische Fahrantrieb, der mit einem zweistufigen Nachschaltgetriebe typenabhängig maximale Fahrgeschwindigkeiten bis 40 km/h ermöglicht, wird ausschließlich über ein Pedal gesteuert, das proportional auf eine regelbare Hydraulikpumpe wirkt und erlaubt, die Fahrgeschwindigkeit der Maschine stufenlos aus dem Stillstand bis zum jeweiligen Ma-ximalwert hochzuregeln.
Die generelle Kompaktheit von Teleskopmaschinen im Vergleich mit anderen Baumaschinen offenbart sich auch im extrem geringen Lager- oder Stellplatzbedarf dieses Maschinensystems. Zunächst macht die kompromisslos vielfältige Einsetzbarkeit der Teleskopmaschinen bislang benötigte andere Spezialmaschinen überflüssig und schafft dadurch viel freien Lagerraum.
Zusätzlich kann die Basismaschine nach dem Ablegen ihrer augenblicklichen Arbeitsausrüstung und unter Ausnutzung der Rund- und Krabbenlenkung in engste Räume einfahren und dort abgestellt werden. Die gleichermaßen Arbeitsausrüstungen lassen sich problemlos in bezüglich ihrer Tragfähigkeit und Zugänglichkeit entsprechend ausgelegten Hochregalen kompakt gelagert bereitstellen.
Nicht zuletzt sind der teleskopierbare Hubarm, zum Beispiel bei der MERLO ROTO 40.25 MCSS in vier Schüssen, und die an kapazitiv größeren Kompaktmaschinen von MERLO seitlich ausfahrbaren Stützpratzen für die kompakte Bauweise dieser Baumaschinengruppe kennzeichnend. Zum schnellen Transport auf eigenen Achsen allseitig auf Minimalabmessungen zusammengezogen, können sie den Hubarm und die Stüt-zen an den Einsatzorten den jeweiligen Arbeitsanforderungen entsprechend stufenlos ausfahren.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. Gernot Kotte am 18.03.2008 um 20:28 Uhr.


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