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Pressemitteilungen von Herstellern

Merlo Teleskopmaschinen mit hohem Bedienungskomfort

Damit die Fahrer auch an Teleskopmaschinen ultralange Hubarme stets bis zu ihren Spitzen optimal beobachten und damit sehr genau steuern können, stattet MERLO derartige Maschinen mit einer hydraulisch rückkippbaren Kabine aus.

Merlo Teleskopmaschinen mit hohem BedienungskomfortHenrich Clewing, Geschäftsführer der Merlo Deutschland GmbH in Bremen: „Die Bauleistungen von Baumaschinen werden nicht nur von deren motorischen Kapazität bestimmt, sondern hängen in noch höherem Maße auch davon ab, wie intensiv die Maschinen insgesamt vom Bedienungspersonal akzeptiert werden. Und dafür ist neben der technischen Zuverlässigkeit, der einfachen Instandhaltung und der Möglichkeit, die Maschinenausrüstung sehr genau auf die jeweiligen Einsatzbedingungen abstimmen zu können, vor allem der für den Fahrer eingerichtete Bedienungskomfort ausschlaggebend.“
Da Merlo schon immer seine Baumaschinen im engsten Kontakt mit dem breiten Fächer der möglichen Endverbraucher entwickelt hat und immer noch entwickelt, haben die von dort kommenden Anregungen nach wie vor eine sehr hohe Bedeutung bei der Maschinengestaltung. Bei Merlo-Teleskopmaschinen im besonderen Maße, da diese Maschinen wegen ihrer nahezu uneingeschränkt mögliche Einsatzanpassung und die damit verbundene hohe Wirtschaftlichkeit von vornherein als so genannte "Dauerarbeitsplätze" konzipiert worden sind.
Um dem die Maschine letztendlich durch Miete, Leasing oder Kauf beschaffenden Betreiber zumindest die Auswahl bezüglich des Bedienungskomforts zu erleichtern, bietet Merlo seine Teleskopmaschinen zumindest in dieser Beziehung bereits serienmäßig in einer so genannten Vollausstattung an. Allerdings gibt es noch eine Reihe von Optionen, mit deren Hilfe seltenere individuelle Sonderwünsche erfüllt werden können.
Wesentliche serienmäßige Ausstattungsmerkmale von Merlo-Teleskopmaschinen sind:
- Merlo-Kabinen sind grundsätzlich in Konformität mit den ISO-Normen 3449 und 3471 konstruktiv als FOPS (Steinschlagschutz) und als ROPS (Überschlagschutz) ausgelegt.
- Der zur Erfüllung des ISO-Sicherheitskonzeptes nötige Beckengurt ist fest mit dem Fahrersitz verbunden.
- Trotz der uneingeschränkten Erfüllung der hohen Stabilitätsanforderungen nach ISO sind die Rahmenprofile der Kabinen sehr schmal gehalten, um die Rundumsichtverhältnisse des Fahrers zu optimieren.
- Die Fahrerkabinen haben durchweg eine innere lichte Breite von 995 mm, so dass auch bei „kräftigen und großen“ Fahrern Beengungsgefühle ausgeschlossen sind.
- Um auch sehr niedrige Durchlässe durchfahren zu können, werden bestimmte Maschine neben der maschinenspezifischen Standardhöhe auch mit einer niedrigeren Kabinenanordnung angeboten. Diese Maschinen haben dann nur noch eine Gesamthöhe von 1995 mm.
- Die Kabinen sind bei PANORAMIC-Maschinen (Ausnahmen sind extrem große Maschinen oder solche mit schwingungsgedämpften Kabinen) mit nur einem Zwischenauftritt schnell und mühelos erreichbar. Bei den etwas höher gebauten ROTO-Teleskopmaschinen sind es aber auch nur zwei Zwischenauftritte.
- Die zweiteilige Tür vor dem großflächig ausgeschnittenen Kabinenzugang lässt sich bis 180° öffnen und in der Endstellung arretieren.
- Ein durchgehend ebener Kabinenboden vermeidet Stolperstellen, damit Trittunsicherheiten und Unfallgefahren.
- Stabile Handgriffe am Kabinenrahmen links und rechts der Türöffnung geben dem Auf- und Absteigenden zusätzlichen Halt.
- Merlo hat die zunächst für die PANORAMIC-Familie entwickelte großflächige Vollverglasung der Fahrer-kabine in Form einer Standardkabine auch in die ROTO-Teleskopmaschinen übernommen. Damit hat der Maschinenführer stets die Möglichkeit, das Maschinenumfeld bis in die unmittelbare Maschinennähe zu überblicken. Ein wichtiger Faktor für die Unfallsicherheit und für die Schnelligkeit und Qualität der auszuführenden Arbeiten.
- Im Kabinendach befindet sich ein vergittertes Fenster, um auch Lasten bis zur maximalen Hubhöhe der Maschine mühelos und ungehindert beobachten zu können.
- Nicht nur der mit atmungsaktivem Textil bezogene serienmäßige Fahrersitz hat ein den Fahrer seitlich stützendes Sitzpolster, sondern auch die Rückenlehne ist im Lendenbereich des Fahrers derartig geformt.
- Hinter dem Fahrersitz steht dem Fahrer auch für seine persönlichen Sachen ein ausrechender großer und sicherer Stauraum zur Verfügung.
- Der neu gestaltete Fahrersitz kann vielfach, z.B. in seiner Sitzhöhe, Reichposition, Federwirkung und Rückenlehenneigung individuell verstellt werden.
- Die wichtigsten Bedienhebel für den Fahrbetrieb der Maschinen sind in Fingerreichweite um den Kopf der Lenkradsäule angeordnet, so dass der Fahrer bei allen Manövern seine Maschine „ständig im Griff“ hat. Zu ihrer Betätigung genügt die bloße Fingerkraft.
- Der bei Merlo-Teleskopmaschinen generell übliche hydrostatische Fahrantrieb kann innerhalb der zwei Betriebsstufen „Arbeiten“ und „Transportieren“ jeweils mit einem Pedal stufenlos zwischen Stillstand und Maximalgeschwindigkeit der Maschine mühelos und ohne zeitraubende Schaltvorgänge hoch- und heruntergeregelt werden.
- Merlo-Teleskopmaschinen haben einen Allradantrieb, so dass stets das gesamte Maschinengewicht auf der Fahrbahn zur Schubkrafterzeugung genutzt werden kann Besonders bei Schürfarbeiten und Steigungsfahrten von Vorteil.
- Die in beliebiger Reihenfolge über einen Fingerschalter dreifach variierbare Allradlenkung macht die Maschinen extrem wendig und beschleunigt die Arbeitsspiele.
- Gleiche Wirkung hat auch bei semistarren Merlo-Teleskopmaschinen die nach beiden Seiten mögliche stufenlose Verschwenkbarkeit des Maschinenrahmens mit dem Teleskophubarm. Die Maschinen können damit ihre Arbeitseinrichtungen zur genauen Lastaufnahme und –abgabe ohne weitere zeitaufwändige Fahrmanöver positionieren.
- Die Hubarm- und Ausrüstungsbedienung erfolgen mit der rechten Hand über einen Mehrwege-Steuerhebel. Ein Stützpolster auf der Hebelkonsole neben dem Fahrersitz dient zur Armfixierung und ermöglicht auch im „rauen“ Fahrbetrieb feine Steuerbewegungen.
- Die Anzahl der Schalter und Kontrollinstrumente am Armaturenbrett ist auf ein sicherheitstechnisches Minimum reduziert worden. Der Fahrer kann sich daher voll auf seine Bedienfunktionen konzentrieren. Außerdem sind die Instrumente auch noch am unteren Rand der Frontscheibe angeordnet, so dass sie die Sicht des Fahrers auf sein Arbeits- und Fahrfeld nicht verschlechtern.

Henrich Clewing: „Natürlich steht für jede unserer mittlerweile über 70 Teleskopmaschinen-Bauvarianten ein spezielles Sonderausstattungsprogramm zur Verfügung. Damit kann jeder Betreiber typspezifisch oder generell den Bedienkomfort seiner Maschine dem Einsatzspektrum seines Unternehmens entsprechend weiter verändern.“

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. G. Kotte am 17.05.2009 um 13:09 Uhr.


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