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Pressemitteilungen von Herstellern

LIS Die Qualität unserer Produkte steht an erster Stelle

Die Glieder von LIS-Stahl-Laufwerksketten besitzen eine isoelastisch gestaltete Kettengliedform mit sanften und damit kerbwirkungsfreien Radien an Querschnittsübergängen zwischen der Laufflächen- und Kettenplattenzone und den Buchsen- und Bolzenaugen.

LIS Die Qualität unserer Produkte steht an erster StelleHerbert Linser, der Gründer und Seniorchef der Linser Industrie Service GmbH in St. Augustin ist mittlerweile nahezu 50 Jahre weltweit auf dem Gebiet der Kettenlaufwerke und Grabwerkzeuge für Baumaschinen aktiv. Er gehört in die Gruppe jener Männer, die sich bereits gegen Ende der 60er Jahre für die Optimierung und Vereinheitlichung der geschmiedeten Stahlkettenglieder für Baumaschinen-Laufwerksketten eingesetzt hat.
"In den 50er Jahren hat jeder neue Erdbaumaschinenhersteller seine Baumaschinen zunächst noch mit den aus seinem Ackerschlepperbereich stammenden Stahlkettenlaufwerken ausgestattet und dabei meistens bald Schiffbruch erlitten. Die Ketten der Raupentraktoren waren einfach für die an Baumaschinen gestellten Anforderungen zu schwach und zu kurzlebig!" So Michael Linser, der jetzt als Geschäftsführer die LIS leitet. "Erschwerend kam hinzu, dass die neuen Baumaschinenhersteller nahezu ausnahmslos die Bedingungen auf Erdbaustellen nicht oder nur ungenügend kannten, sich mit vielen Laufwerksschäden beschäftigen mussten und ihnen auch noch keine erfahrenen Laufwerksspezialisten als Lieferanten zur Seite standen," ergänzt Michael Linser.
Der von Herbert Linser eingeleitete wichtigste Entwicklungsschritt war, eine damals im Rheinstahl Konzern in praktischen spannungsoptischen Modellversuchen gewonnene Kettengliedform und –proportionierung im gesamten Stahlkettenprogramm des von ihm damals geleiteten Wattenscheider Kettenlaufwerk-Spezialunternehmens durchzusetzen. In der Folge entstand eine bis heute von der LIS genutzte Qualität von Kettengliedern für Stahllaufwerksketten. Diese besitzen u.a. folgende besonderen Merkmale:

* Eine isoelastisch gestaltete Kettengliedform mit sanften und damit kerbwirkungsfreien Radien an Querschnittsübergängen von der Laufflächen- und Kettenplattenzone zu den Buchsen- und Bolzenaugen.
* Eine durch den Schmiedprozess komprimierte Längsfaserstruktur welche die Zugkraftübertragung im Kettenglied unterstützt.
* Starke Stützgewölbe mit großen Radien jeweils vom Buchsen- und vom Bolzenauge sowie vom Mittelsteg zur Laufflächenzone.
* Stabiler Mittelsteg zur sicheren Vertikalkraftübertragung zwischen der Laufflächen- und Kettenplattenzone und vor allem zur Stabilisierung der Kettenplattenzone des Kettengliedes gegen aus der Kettenplatte kommende Biegebeanspruchungen.
* Große Materialquerschnitte für geringe Zugspannungen im Bereich um die Bohrungen für die Kettenplattenbefestigungsschrauben.
* Dicke und weich abgerundete "Nasen" an der Laufflächenzone zu den Buchsen- und Bolzenaugen.
* Am Ende des Schmiedevorganges vollzogene winkelgenaue Warmschnitte auf den Lauf- und den Kettenplattenbefestigungsflächen sowie auf den Mutternsitzen zur Kettenplattenbefestigung.
* Laufende strenge Kontrollen sorgen im Schmiedeprozess dafür, dass sich sowohl durch Gesenkabnutzungen ergebende formale Abweichungen umgehend abgestellt und kerbwirkende Zundereinschläge in den Kettengliedoberflächen grundsätzlich vermieden werden.

Das alles steht in enger Verbindung mit hoch beanspruchbaren Werkstoffen. Auf diesem Sektor werden Stahlkettenglieder von LIS u.a durch nachstehende Besonderheiten gekennzeichnet:

* Es werden nur bereits langjährig in der Baumaschinen-Einsatzpraxis bewährte legierte Feinkorn-Vergütungsstähle mit ausgewogenen Kohlenstoff-, Mangan-, Chrom-, Molybdän- und Nickelanteilen sowie mit niedrig gehaltenen Schwefel- und Phosphorgehalten verwendet.
* In einer sich unmittelbar an den Schmiedevorgang anschließenden Wärmebehandlung, dem Vergüten, werden die Stahlkettenglieder entspannt und erhalten neben einer gleichmäßigen Feinkornstruktur auch eine hohe Grundfestigkeit bei optimaler Zähigkeit.
* Sorgfältige Rissprüfungen sortieren eventuell material, schmiede- oder wärmebehandlungsbedingt fehlerhaft gewordene Teile vor der Weiterbearbeitung aus.
* Die abschließende dreiseitige Oberflächenhärtung der Laufflächenzone erzeugt auf dieser eine hochfeste Härteschicht mit hohem Verschleißwiderstand bei einer gleichzeitig optimalen "Verankerung" diese Schicht in der Vergütungsstruktur des Kettengliedes.
* Die Härteverläufe auf der Laufflächenzone des Stahlkettengliedes werden in ihren Einhärtetiefen und Schichtformen im Laufflächenquerschnitt exakt auf die jeweilige Kettengliedgröße und deren späteres Banspruchungsspektrum abgestimmt.

"Es versteht sich von selbst, dass die abschließende mechanische Bearbeitung der Buchsen- und Bolzenaugen, der Labyrinthbohrung und der Bohrungen für die Schrauben der Kettenplattenbefestigung durch sogenannte Autokontrollen erfolgt, die dafür sorgt, dass anhaltend nur in zuvor festgelegten Toleranzbereichen gearbeitet wird. Aus vielen Gesprächen mit Bauunternehmern wissen wir, dass vor allem plötzliche Kettenglieddurchrisse durch ihre funktionale Verzahnung mit allen anderen Laufwerksbaugruppen neben den negativen Folgen für die Bauproduktion auch die kostenträchtigendsten Schäden an den Stahlkettenlaufwerken erzeugen. In der Regel übersteigen dann die Schadenssummen den mit Ketten einer billigen aber unkontrollierten Minderqualität zunächst gedachten wirtschaftlichen Vorteil. Wir legen daher von vornherein unseren Kunden die Qualitätsmerkmale unserer Laufwerksteile auf den Tisch und geben ihm detailgenaue Auskünfte über die damit für ihn möglichen Vorteile," so Michael Linser, als er uns die Qualität der Stahllaufwerksketten von LIS darlegte.

geschrieben von Prof. Gernot Kotte am 26.10.2010 um 17:15 Uhr.


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