Stefan N. Lörsch
Bertolt-Brecht-Str. 28
D - 50374 Erftstadt
Telefon: 02235 - 27 62
Telefax: 02235 - 46 39 63
E-Mail: mail@bau-truck.de


Neue Artikel

Ein Seilbagger in den Tropen

21.05.2012 - „DEAL“, die Verwaltung des Hafens von La Reunion, hat sich zur Instandhaltung der Fahrrinne und zum Ausbau der Uferbefes ... [mehr]

TEREX® AC 350/6 hebt Kirchturmspitze

19.05.2012 - Im März 2012 hob der Bocholter Krandienstleist-
er Autokrane Schares GmbH im rheinländischen Erkelenz die ... [mehr]

Grundsolide Leistungsträger

15.05.2012 - Terex knickgelenkte Muldenkipper der Generation 9
... [mehr]

Neu im Lexikon

Trommelsiebmasc-
hine

Die Trommelsiebmasc-
hine (engl. Drumscreen) wird in der Regel zur Siebung von Kompos ... [mehr]

Bauschuttrecycl-
ing

unter Bauschuttrecycl-
ing versteht man die Wiederverwertun-
g von Beton, Steine ... [mehr]

Absetzcontainer

Ein Absetzcontainer oder auch Absetzmulde genannt ist der ideale Container für Bausch ... [mehr]

Artikel aus der Bauwirtschaft

Pressemitteilungen von Herstellern

Instandsetzungen während Winterpausen

LIS mit neuen Schild- und Schaufelschneiden auf dem Markt

Instandsetzungen während WinterpausenDie LIS GmbH in St. Augustin hat jetzt rechtzeitig vor der Winterpause auch Planierschild- und Schaufelschneiden sowie die dazu passenden Eckmesser in OEM-Qualität in das Vertriebsprogramm aufgenommen. Michael Linser, Geschäftsführer der LIS: „Es dürfte für jeden Betreiber einer Erdbaumaschinen von wirtschaftlichem Interesse sein, jetzt auch Schneiden- und Eckmesser in optimaler Qualität zu den bekann vorteilhaften LIS-Konditionen zu bekommen.“
Schneiden und Eckmesser haben eine Vielzahl bautechnologischer und wirtschaftlicher Aufgaben:
- Im Zusammenwirken mit den an bestimmten Schaufeln davor gesetzten Grabzähnen hat die Schaufelschneide den abzutragenden und von der Schaufel aufzunehmenden Bodenspan aus seiner natürlichen Lagerung herauszuschneiden.
- An Planiermaschinen, die am Schluss ein möglichst riefenfreies, glattes Planum herstellen sollen, muss diesen Bodenspan die Planierschildschneide direkt abschürfen.
- Verfügt die Planiermaschine über ein Tiltschild, wird auf dem Boden der erste Ausschneidekontakt des um die Maschinenlängsachse getilteten Schildes mit Hilfe der geschmiedeten Eckmesser erzeugt.
- Die Schneiden, Eck- und Seitenmesser müssen auf Dauer scharf sein und aufkeilend wirken, um geringe Lösewiderstände zu erzeugen und von der Maschine entsprechend geringe Schubkräfte zu verlangen. Diese wird in der Folge mit höchsten Geschwindigkeiten arbeiten.
- An Planierschilden sollten die langen Schneidenprofile doppelschneidig und als anschraubbare Teile ausgebildet sein, um durch das Wenden des bereits einseitig verschlissenen Schneidenprofils mit der rückwärtigen Schneide das Profil bis zu seinem völligen Verschleiß abfahren zu können.
- In jedem Fall haben an Erdbaumaschinen Schild- und Schaufelschneiden, Eck- und Seitenmesser und auch die Grabzähne als in der Regel schnell austauschbare Verschleißteile die teuren Planier- und Graderschilde, die Ladeschaufeln und Baggerlöffel in einem hohen Maße vor zu raschem Verschleiß zu schützen.
Auf Erdbaustellen in unseren Breiten muss trotz der augenblicklich viel zitierten generellen Klimaerwärmung während der Wintermonate mit klimatisch bedingten Arbeitsunterbrechungen gerechnet werden. Die optimalen Zeiträume, um sich neben der allgemeinen Winterwartung der Erdbaumaschinen auch mit dem funktionalen Zustand der unterschiedlichen Arbeitsausrüstungen zu befassen.
Im Gegensatz zum Austausch verschlissener Aufsteckzahnspitzen ist der Wechsel eine Planierschildschneide schon recht zeitaufwändig. Allein schon wegen der vielen unverzichtbaren Schraubverbindungen und deren unter Umständen verschleißbedingt schwierigen Greifbarkeit. An Ladeschaufeln und Löffeln müssen in der Regel die verschlissenen Schneiden aus der Schaufel- oder Löffelkonstruktion herausgebrannt und die neuen Schneidenprofile dort angepasst und eingeschweißt werden. Oft müssen in diesem Zusammenhang auch die im schweren Einsatz deformierten Schilde, Schaufeln und Löffel wieder gerichtet und eventuell verstärkt werden.
Es hat sich bewährt, diese Winterinstandsetzungen in mehreren Etappen vorzubereiten und durchzuführen:
- Zunächst ist eine Grundreinigung der Maschine erforderlich, um im Rahmen einer sorgfältigen optischen Kontrolle sowohl den vorliegenden Verschleißzustand als auch die noch vorhandene Vollständigkeit der Schneiden und Grabzähne und deren exakten Abmessungen bzw. Größen festzustellen.
- Auch die Beurteilung des Erhaltungszustandes und des daraus ableitbaren zeit- und materialbezogenen Instandsetzungsaufwandes der Grabgefäße selbst gehört mit zu dieser Arbeitsphase. Der gesamte Materialbedarf ist in einer Beschaffungs- oder Bereitstellungsliste mit eindeutigen Angaben zu fixieren. Bei Arbeitsausrüstungen mit so genannten Wendeschneiden kann es sich dann durchaus auch nur um zwei neue Eckmesser und einen Satz neuer Befestigungsschrauben handeln.
- Um den wirtschaftlichen Aufwand im Unternehmen so gering wie nur möglich zu halten, sollten die Lagerbestände auf eventuell schon (auch in Einzelstücken) vorhandene Teile kontrolliert werden.
- Die fehlenden Teile sind zu bestellen, wobei bei der Festlegung des Liefertermins auf die vorliegende klimatische Situation und die sich eventuell bietende nächste Bauunterbrechung als Zeitpunkt der Instandsetzung zu achten ist. LIS bietet in diesem Zusammenhang ihren Kunden über KUBIS eine ununterbrochene Online-Bestandsinformation und Bestellmöglichkeit an.
- Der Maschinenfahrer und der betriebsinterne Service muss über den vereinbarten Liefertermin und damit über die konkrete Verfügbarkeit der Ersatzteile informiert werden.
- Wird im Unternehmen grundsätzlich mit einem externen Service gearbeitet, sollte man diesem die Teilebeschaffung überlassen, dabei jedoch die Festlegung der jeweiligen Materialqualitäten nicht aus der Hand geben.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. Gernot Kotte am 29.12.2009 um 12:36 Uhr.


[zur Übersicht]