Stefan N. Lörsch
Bertolt-Brecht-Str. 28
D - 50374 Erftstadt
Telefon: 02235 - 27 62
Telefax: 02235 - 46 39 63
E-Mail: mail@bau-truck.de


Neue Artikel

Grundsolide Leistungsträger

15.05.2012 - Terex knickgelenkte Muldenkipper der Generation 9
... [mehr]

SENNEBOGEN auf der IFAT Entsorga 2012

11.05.2012 - Die IFAT ENTSORGA ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen und Neuheiten für die Bereiche Wasse ... [mehr]

Innovationen & Intelligente Lösungen

10.05.2012 - Kiesel auf der IFAT ENTSORGA 2012 ... [mehr]

Neu im Lexikon

Absetzcontainer

Ein Absetzcontainer oder auch Absetzmulde genannt ist der ideale Container für Bausch ... [mehr]

Absackanlage

Eine Absackanlage (Englisch bagging plant) ist eine Anlage mit dem man Schüttgüt ... [mehr]

Kettenbagger

Ein Kettennagger ist ein Bagger der auf einem Raupfenfahrwerk aufgebaut ist. Sein Aufbau i ... [mehr]

Artikel aus der Bauwirtschaft

Historisches und Kurioses

Krantechnik

Technisches Schema eines historischen Kran

KrantechnikSchiffe waren schon immer Langstreckentransporter für Baumaterial, vor allem, wenn dieses aus exotischen Ländern bezogen wurde. Da bereitete schon von Anbeginn an die Übergabe schwerer Lasten zwischen Schiff und Land erhebliche Probleme. Mit der dargestellten teilweise von drehbaren Bockwindmühlen entlehnten Konstruktion konnten zwei Personen Lasten anheben. Das über zwei Umlenkrollen geführte Hubseil wurde dazu mit der anhängenden Last von einem auf einer Hubspindel vertikal verstellbaren Zugring bewegt.
Für die lastabhängig eingesetzten zwei bis vier „Windwerker“ war auf dem Kranoberteil eine spezielle Rundlaufplattform eingerichtet. Es ist denkbar, dass das Hubspindelgewinde allein schon wegen der dann auch bei schweren Hublasten geringeren Drehkräfte eine selbsthemmende Steigung besaß. Dennoch wird man sie wohl bei Erreichen der gewünschten Hubhöhe drehfest blockiert haben. Danach konnte der gesamte Kranturm mittels des im Bild nach hinten weisenden Hebels so weit geschwenkt werden, dass sein Ausleger mit der Last über die vorgesehen Abladestelle kam. Nach dem Lösen der Spindelblockierung konnten die „Windwerker“ die Hubspindel in die entgegengesetzte Richtung drehen, dadurch den Zugring mit dem Hubseil wieder nach oben bewegen und die Last ablassen.
Wie auf vielen anderen historischen Darstellungen wird hier von einem Künstler nur das technische Schema wiedergegeben, denn allein der dargestellte Ausleger wäre schon abmessungsmäßig nicht in der Lage, die dargestellte Steinsäule auch nur geringfügig anzuheben.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. Gernot Kotte/BBB am 23.03.2009 um 20:29 Uhr.


[zur Übersicht]