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Pressemitteilungen von Herstellern
Mit Bagger und Wohnwagen kreuz und quer durch Deutschland
Auf durchschnittlich 50 Baustellen arbeitet Holger Berke im Jahr. Immer dabei sind sein Wohnwagen und der Komatsu-Kettenbagger PC340NLCD-7 mit „High-Reach“-Ausrüstung. Mit der Maschine, sagt er, lässt es sich „schön und genau arbeiten“
Bad Kleinen/Schwerin.- Der Wohnwagen ist knapp sieben Meter lang und etwas über zwei Meter breit. Er hat eine Nasszelle mit Dusche und Toilette, ein fest stehendes Bett und eine ovale Sitzecke. Außerdem gibt es einen kleinen Gasherd, und ein Fernseher ist auch vorhanden. Seit elf Jahren ist der Wohnwagen das Zuhause von Holger Berke. Der 44jährige ist Baggerfahrer und genau so lange, wie er den Wohnwagen hat, bei der Freimuth-Gruppe beschäftigt. Abbruch und Recycling sowie Tiefbau und Baumaschinenvermietung sind die Hauptgeschäftsfelder der in Bülkau bei Cuxhaven angesiedelten Unternehmensgruppe. Bei seinem Arbeitgeber, sagt Berke, war er nur ein Mal und zwar zum Einstellungsgespräch. Er müsste wohl erst auf die Karte schauen, um den Weg nach Bülkau zu finden.
Im Mai 1995 hat Berke bei Freimuth angefangen. Seitdem zieht er von Baustelle zu Baustelle. Immer dabei sind sein Wohnwagen und ein Komatsu-Kettenbagger PC340NLCD-7 mit „High-Reach“-Ausrüstung. Die knapp 45 Tonnen schwere Abbruchmaschine hat er im Sommer vergangenen Jahres bekommen und wie seinen Wohnwagen bereits „ins Herz geschlossen“. „Mit dem Komatsu lässt es sich schön und genau arbeiten“, sagt er. Der Bagger habe viel Kraft und der Ausleger sei stark. Auch mit der Standfestigkeit ist er „sehr zufrieden“. Da helfe das Kontergewicht. Berke behandelt seinen Bagger gut. Jeden Abend macht er ihn kräftig sauber und anschließend wird abgeschmiert.
Schon seit 28 Jahren ist Berke Baggerfahrer. „Von 1989 bis 1994 war ich in Russland beim Bau der Erdgasleitung zwischen Asien und Europa dabei“, sagt er nicht ohne Stolz und erst im vergangenen Dezember sogar im Fernsehen. Die Baustelle lag in Wuppertal und Berke musste mit dem PC340 das Rathaus abreißen. Etwa 20 Minuten hätten die Fernsehleute vom WDR gedreht. Gesendet worden sei dann allerdings noch nicht mal eine halbe Minute. Mit dem 20,5 Meter langen „High-Reach“-Ausleger hätte er allerdings „ganz gut ausgesehen“.
Ein Zehn-Stunden-Arbeitstag ist für den gelernten Baumaschinisten „ganz normal“. Manchmal sind es zwölf bis 13 und die Sonnabende kommen auch noch dazu. Die Anforderungen, die dabei an Mensch und Maschine gestellt werden, sind sehr hoch. Auf durchschnittlich 50 Baustellen arbeitet Berke jedes Jahr. Wo die jeweils nächste ist, erfährt er per Telefon aus der Firmenzentrale in Bülkau. Die Prozedur, die dann kommt, ist immer die gleiche. Der PC340 wird auf einen der firmeneigenen Tieflader geladen, der Wohnwagen hinten angehängt und los geht es zum nächsten Einsatzort. Manchmal, erzählt Berke, muss er morgens, wenn er aufwacht, erst überlegen wo er gerade ist. „Das ist ganz natürlich, wenn man ständig unterwegs ist.“
Abwechslung hat der 44jährige nur wenig. Einmal in der Woche gönnt er sich ein Abendessen im Restaurant und jeden Dienstag stehen die Treffen mit Kollegen auf den Freimuth-Baustellen an. Ansonsten verbringt er seine Abende meist im Wohnwagen, nicht selten vor dem Fernseher. Früher, sagt er, als es die D-Mark noch gab, sei er auch schon mal in eine Pension gezogen. Heute müsse er jedoch für ein Zimmer oft genauso viele Euro wie früher Mark bezahlen, und das sei ihm ganz einfach zu teuer. Der Wohnwagen ist da für ihn die „bessere Lösung“. Da könne er auch seine Auslöse weitgehend sparen.
Zu Hause ist Berke in Bad Kleinen bei Schwerin. Er hat gerade erst geheiratet und seine Frau Kerstin freut sich, wenn sie ihn am Wochenende sieht. Urlaub macht er im Sommer und dann noch einmal über Weihnachten und Neujahr. Die restliche Zeit wird gearbeitet. Bis er 58 Jahre ist, will er seinen Job noch machen. Dann wird die Lebensversicherung ausgezahlt. Berke: „Mit der Rente zusammen reicht das für den Rest.“
geschrieben von Komatsu Deutschland GmbH, 30449 Hannover am 12.06.2006 um 19:29 Uhr.
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