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Pressemitteilungen von Herstellern
JCB brachte die Formel 1-Boliden wieder in die Spur
JCB hat Lewis Hamilton am Haken: Der Teleskop 540-170 setzte den gestrauchelten Boliden samt Fahrer wieder sanft auf die Piste.
Der diesjährige Große Preis von Europa auf dem Nürburgring wird in die Renngeschichte eingehen. Wolkenbruchartiger Regen im Südteil der 5,148 Kilometer langen Strecke führte bereits kurz nach dem Start zu absolut chaotischen Verhältnissen. Die Autos ließen sich auf der unter Wasser stehenden Piste nicht mehr kontrollieren. Fünf Fahrzeuge rutschten durch Aquaplaning aufs Kiesbett, darunter auch der in der Gesamtwertung noch immer führende Lewis Hamilton. Da er geistesgegenwärtig seinen Motor weiterlaufen ließ, konnte er das Rennen fortsetzen, aber erst, nachdem ein JCB Teleskop ihn auf den Haken genommen und den Silberpfeil samt Fahrer wieder auf die regennasse Piste gesetzt hatte. Um Schlimmeres zu verhindern, wurde das Rennen in der vierten Runde abgebrochen und erst nach einer halben Stunde hinter dem Safety Car wieder gestartet. Aber auch danach bereiteten die Wetterkapriolen den Formel 1-Piloten große Probleme. Die JCB Teleskopen hatten viel zu tun, die Boliden wieder auf die Bahn zu setzen oder abzutransportieren.
Elf JCB Teleskopen waren über die Rennstrecke verteilt, sodass immer eine Maschine in der Nähe war, um hilfreich einzugreifen. Die Geräte besaßen Hubleistungen von 3.100 bis 4.100 kg und erreichten Hubhöhen von sieben bis siebzehn Metern. Bei dem Einsatz kam es auf absolute Zuverlässigkeit und feinfühliges Teleskopieren an. Die ruckfreie Hydrauliksteuerung des Auslegers erfolgt über einen 3-in-1-Joystick. Die besondere Konstruktion des Auslegerkopfes und des Auslegers ’aus einem Guss’ verteilen die Belastungen im Ausleger und verhindern so Materialermüdungen an der am stärksten beanspruchten Auslegerspitze. Der innere und äußere Teil des Auslegers überlappt großzügig, um die Steifigkeit des Auslegers zu erhöhen. Der Ausschub der Teleskopsegmente erfolgt nicht über wartungsaufwändige Ketten, sondern über Hydraulikzylinder und die Führung über druck- und abriebfeste Gleitböcke.
Die Rennleitung und die Formel 1-Piloten vertrauten voll auf JCB. Das hatte seinen guten Grund, schließlich ist JCB Weltmarktführer bei Teleskopen und kann auf über 100.000 verkaufte Maschinen sowie auf über 30 Jahre Erfahrung verweisen.
geschrieben von JCB Deutschland am 28.07.2007 um 15:16 Uhr.
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