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Pressemitteilungen von Herstellern
Abbau mit 1,25 m breiten Bodenplatten
Der JS 130 von JCB ist mit einem JS 160-Unterwagen und 1,25 Meter breiten Kunststoff-Bodenplatten ausgestattet. Dadurch wird ein Bodendruck von nur 0,19 kg/cm2 erreicht.
Torf ist heutzutage ein wichtiger Rohstoff bei der Erstellung von Erden und Kultursubstraten. Die Hochmoorflächen in Deutschland umfassen rund 370.000 Hektar. Die Moore sind mit fast 60 Prozent überwiegend in land- und forstwirtschaftlicher Nutzung. Weniger als zehn Prozent der Hochmoorflächen werden nach strengen behördlichen Auflagen zur Torfgewinnung genutzt. Der Torfabbau findet nur auf degenerierten Moorflächen statt, d.h. diese Flächen sind in Folge der landwirtschaftlichen Vornutzung schon seit langem trocken gelegt. Moorflächen gehen durch den Abbau nicht verloren, die Torfindustrie „borgt“ sich die Fläche für die Abbauzeit und gibt sie der Natur nach der Torfgewinnung in der Regel wieder vernässt zur Entwicklung von wertvollen Biotopen zurück.
Das Torfwerk Brinkmann aus Saterland-Scharrel baut Torf im Landkreis Cloppenburg ab und produziert Kultursubstrate für den Erwerbsgartenbau. Das Torfwerk ist eingebettet in die Firmengruppe der Griendtsveen AG und betreibt vier Standorte mit einer Gesamtfläche von rund 1.000 ha. Die Griendtsveen AG beschäftigt rund 50 Mitarbeiter.
Der Torf wird zum Durchfrieren und Trocknen aufgelockert und dann mit Planierraupen schichtweise abgetragen und aufgehaldet. Der Rohtorf wird dann über Gleise auf Loren verladen. Dafür setzt das Torfwerk Brinkmann einen JCB Kettenbagger in ganz spezifischer Konfiguration ein. Nach dem Test mehrerer Hersteller entschied sich das Torfwerk auf Empfehlung des JCB Händlers Kähler aus Ritterhude für einen JCB Kettenbagger JS 130 mit dem Unterwagen eines JS 160. Ausgerüstet mit 1,25 Meter breiten, asymmetrisch aufgesetzten Kunststoff-Bodenplatten, erzielt der Bagger einen Bodendruck von nur 0,19 kg/cm2. Die Maschine besitzt eine Zwei-Kubikmeter-Schaufel, sodass mit einem relativ „leichten“ Bagger ein großes Umschlagvolumen erreicht wird.
Der JS 130 ist mit dem intelligenten Advanced Management System AMS ausgestattet, das neben der Aufzeichnung der wichtigsten Betriebsdaten alle Hauptfunktionen einschließlich Motordrehzahl, Pumpenleistung und automatischer Leerlaufschaltung überwacht und steuert. Zur deutlichen Leistungssteigerung, aber auch zum niedrigeren Kraftstoffverbrauch trägt die Steuerfunktion ’Auto-Modus’ bei. Dabei wird die Motor- und Hydraulikförderleistung den jeweiligen Kraftanforderungen angepasst und bei Bedarf die Power Boost-Funktion zugeschaltet sowie die automatische Leerlaufschaltung aktiviert.
Das Herz des JS 130 ist ein 70 kW (94 PS) starker Turbodiesel mit Direkteinspritzung. Die Kraft des leistungsstarken, aber sparsamen Motors wird mit hohem Wirkungsgrad in hydraulische Leistung umgesetzt, wobei die hohe Literleistung der Hydraulikpumpen schnelle Arbeitsspiele garantiert. Das bestätigt auch Prokurist Johann Brinkmann: „Der JCB ist sehr schnell und enorm wendig. Wir sind sehr zufrieden.“ Und sein Fahrer Gerhard Memering ergänzt: „Die Maschine ist sehr laufruhig und einfach zu bedienen.“
So wie alle JCB Mobil- und Kettenbagger ist auch der JS 130 serienmäßig mit dem Plexus-Filtersystem ausgerüstet, das den Reinigungsgrad des Hydrauliköls drastisch erhöht. Statt der üblichen 10 Mikron, erreicht die Filterung einen Wert von 1,5 Mikron, was sich in der Lebensdauer der Hydraulikbauteile und in den Wartungsintervallen auswirkt. So müssen Motoröl und Ölfilter nur alle 500, die Hydraulikölfilter nur alle 1000 Betriebsstunden gewechselt werden. Das Hydrauliköl erreicht Standzeiten von bis zu 5.000 Betriebsstunden.
geschrieben von JCB Deutschland GmbH am 25.09.2007 um 19:51 Uhr.
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