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Pressemitteilungen von Herstellern

Flexibilität mit wenig Teilen

In die 2,80 m tiefe Baugrube wurden jeweils drei Verbauelemente von 4 m Länge eingebaut: Die Verbaueinheiten bestehen aus 1,50 m hohen Schneidenplatten unten und 1 m hohen Verbauplatten darüber.

Flexibilität mit wenig TeilenEinfache Handhabung und größtmögliche Flexibilität kennzeichnen das Stahl-Verbausystem GIGANT GI-P von Ischebeck. Deshalb wird es von Tiefbauunternehmen besonders gern eingesetzt, wie auf einer Baustelle im Raum Hamburg.
Das Unternehmen Fritz Hack aus Hamburg-Rahlstedt hatte den Auftrag erhalten, am Hammer Steindamm die Trinkwasserversorgungsleitungen auf einer Länge von rund 700 m zu erneuern. Dabei wurden in bestehende D-900-Rohre neue DN 600 eingezogen. Dies erfolgte in offener Bauweise, wobei das Unternehmen abschnittsweise in Verbausegmenten von 12 m vorging. Das alte 900er Rohr wurde im Bereich der Baugrube herausgeschnitten, um anschließend bis zu elf neue Rohrlängen von jeweils 8 m auf Gleitkufen in die vorhandenen D-900-Rohre einzuführen, was eine Gesamtlänge von 88 m neuer Rohre je Bauabschnitt ergab. Durch diese Bauweise konnte eine großflächige verkehrsreiche Straßenkreuzung ohne Behinderung des Verkehrs unterquert werden. Bei den neuen DN-600-Rohren handelt es sich um mit Beton ausgekleidete Stahlleitungen, die zur Isolierung mit PT ummantelt sind.
Zur Sicherung der Baugrube kam der Ischebeck-Stahlplattenverbau GIGANT zum Einsatz. In die 2,80 m tiefen Baugrubenabschnitte wurden jeweils drei Verbauelemente von 4 m Länge eingebaut. Die Verbaueinheiten bestanden aus den unteren 1,50 m hohen Schneidenplatten und darauf 1 m hohen Verbauplatten. Polier Wolfgang Jahn hebt die besonderen Vorteile des GIGANT-Systems von Ischebeck hervor: „Das System aus Verbauplatten und ausziehbaren Kanalstreben ist sehr praktisch zu verarbeiten. Die bei anderen Systemen benötigten Gleitschienen entfallen Weniger Teile bedeuten einen Kostenvorteil.“ Baggerfahrer Uwe Frost pflichtet bei: „Auf der Baustelle ist es immer einfacher, nicht mit so vielen Teilen hantieren zu müssen. Durch die verstellbaren Spindeln können wir die Verbaueinheit einfach außerhalb der Baugrube auf Maß vormontieren und ohne weiteres Verstellen komplett mit dem Bagger in die Baugrube einsetzen.“
Die besondere Flexibilität und einfache Handhabung des Ischebeck-Systems beruht auf den praktisch nur zwei Bauteilen für nahezu alle Verbaugrößen: Die 3 m oder 4 m langen und 1 m hohen Verbauplatten und die bis auf 4 m Grabenbreite ausziehbaren Kanalstreben. Durch die geringe Abstufung im 1 m Raster lässt sich dieser Verbau wirtschaftlich bei jeder Grabentiefe erstellen. Die geringe Teilevielfalt ermöglicht eine einfache Disposition und niedrige Vorhaltekosten. Bei der Montage der Verbaueinheiten genügt ein Hammer als Werkzeug zum Anschlagen der Keile und Verbindungsschrauben.
Es entsteht ein dichter Verbau, ohne dass die Verbaueinheiten in Führungen eingefädelt werden müssen. Die allseitige Nachgiebigkeit der Hartgummischeiben an den Kanalstreben erlaubt es, mit dem Bagger abwechselnd links und rechts drückend, die Verbaueinheiten dicht aneinander zu schieben. Durch wahlweise mittige oder randgestützte Anordnung der Streben entstehen große freie Arbeitsräume. Die Streben lassen sich je nach Bedarf auch sehr einfach umsetzen.
Die montierten Verbaueinheiten bleiben zusammen und werden von Bauabschnitt zu Bauabschnitt versetzt, bis die Baustele beendet ist. Die demontierten Ver-bauplatten sind transportgerecht für jeden Lkw, 150 m2 Verbau passen auf einen Sattelschlepper. Das Verbausystem Gigant bietet alle Voraussetzungen für wirtschaftliches Arbeiten und erweist sich damit schnell als sichere Investition.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. G. Kotte am 06.01.2009 um 13:10 Uhr.


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