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Pressemitteilungen von Herstellern

Kreuzende Leitungen sind kein Problem

Vorteil des Kammerplattenverbaus: Bei kreuzenden Querleitungen können einzelne Dielen ausgesetzt werden.

Kreuzende Leitungen sind kein ProblemIn der Dortmunder Innenstadt werden Fernwärmeleitungen neu verlegt. Die alte Trasse wies Undichtigkeiten auf, konnte aber nicht repariert werden, da nachträglich verlegte Versorgungsleitungen die Fernwärmeleitungen unzugänglich machten. So entschloss man sich zur Neuverlegung. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten entschied man sich für den Einsatz von Stahlverbau und Kammerplattenverbau aus dem Hause Ischebeck.
Die Paul Speeck Rohrleitungsbau & Tiefbau GmbH aus Dortmund führt die Arbeiten aus. Neu verlegt werden schaumisolierte Fernwärmeleitungen mit einem Innendurchmesser von 400 mm, die warmes Wasser zum Hei-zen vom Kraftwerk zu den angeschlossenen Wohnungen transportieren.
„Im Verlauf der 120 m langen und etwa 2,60 m tiefen Baugrube stoßen wir immer wieder auf kreuzende Versorgungsleitungen. Deswegen entschlossen wir uns zu einer Kombination des Ischebeck-Stahlverbaus mit einem Kammerplattenverbau“, berichtet auf der Baustelle Frank Wawschinak, Polier bei der Firma Speeck. Den Kammerplattenverbau produziert Ischebeck für die ThyssenKrupp GFT Bautechnik, die ihn unter eigenem Namen anbietet. Zum Einsatz kommen neben 4 m langen Schneidenplatten von 1,50 m Höhe und normalen Verbauplatten 4 m x 1 m auch 4 m lange City-Kammernplatten mit lediglich 50 cm Höhe. „Wegen der geringen Tiefe haben wir City-Kammerplatten gewählt, die sind aufgrund ihrer geringen Höhe leichter und flexibler einsetzbar“, erklärte der Polier.
Der Kammerplattenverbau kann sofort an die angetroffene Standfestigkeit des Bodens angepasst werden. Bei kreuzenden Querleitungen können je nach Lage der Leitungen einzelne Dielen ausgesetzt werden, was für den Einsatz auf der Dortmunder Baustelle ausschlaggebend war. Die Krupp-Kammerplatte ist gleichzeitig Führung und innere Abstützung (Gurtung) für die Kanaldielen. Das System bringt einen zwangsläufigen Arbeitsablauf, bei dem nichts mehr falsch gemacht werden kann. Der übliche Tieflöffelbagger reicht für alle Arbeiten: zum Ausheben des Bodens, zum Transportieren der Kammerplatteneinheit, zum statischen Drücken und späteren Ziehen der Kanaldielen.
Die Kammerplatte verbindet die Vorteile von Verbauplatten hinsichtlich Transport und Handhabung mit den Vorteilen von Kanaldielen. Schon mit einer Kolonne von vier Mann lässt sich wirtschaftlich Leitungsgrabenbau betreiben. Der Verschleiß der Kanal-dielen geht zurück, weil der Bagger deren Einbauweg freimachen kann. Der Voraushub von etwa 1,50 m re-duziert erheblich die Rammarbeit. Dadurch entfallen Probleme mit Lärm und Erschütterungen in Wohngebieten ebenso wie Setzungen und Risse in der Straße. Eine großräumige Grundwasserabsenkung ist nicht er-forderlich.
Die Firma Speeck baute nach dem Einbau der Krupp-Kammerplatten-Bauelemente mit dem Bagger zwei T-Träger quer über die Baugrube, um anschließend den Verbau mit zwei Ketten vorn und hinten an den Trägern anzuketten. Danach lassen sich die Kanaldielen einrammen, ohne dass das Verbauelement verrutscht. Ist dies geschehen, wird der Verbau abschließend auf Spannung gesetzt.
Das Arbeiten mit Verbauelementen von Ischebeck ist dem Polier bestens vertraut: „Wir haben bei Speeck auf dem Bauhof ausschließlich Ischebeck-Verbauelemente.“ Bei Bedarf werde etwas dazugemietet, wie jetzt die Krupp-Kammerplatten. Deren Einbau verlief nach Schilderung des Poliers völlig problemlos. „Der Kammerplattenverbau spart viel Zeit, da wir auf einen sonst üblichen Rahmen aus Doppel-T-Trägern mitsamt Schweißarbeiten verzichten konnten. Montage und Einbau der Kammerplattenelemente gingen sehr schnell.“

geschrieben von Ischebeck GmbH, Ennepetal am 21.12.2007 um 09:39 Uhr.


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