Stefan N. Lörsch
Bertolt-Brecht-Str. 28
D - 50374 Erftstadt
Telefon: 02235 - 27 62
Telefax: 02235 - 46 39 63
E-Mail: mail@bau-truck.de


Neue Artikel

Grundsolide Leistungsträger

15.05.2012 - Terex knickgelenkte Muldenkipper der Generation 9
... [mehr]

SENNEBOGEN auf der IFAT Entsorga 2012

11.05.2012 - Die IFAT ENTSORGA ist die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen und Neuheiten für die Bereiche Wasse ... [mehr]

Innovationen & Intelligente Lösungen

10.05.2012 - Kiesel auf der IFAT ENTSORGA 2012 ... [mehr]

Neu im Lexikon

Absetzcontainer

Ein Absetzcontainer oder auch Absetzmulde genannt ist der ideale Container für Bausch ... [mehr]

Absackanlage

Eine Absackanlage (Englisch bagging plant) ist eine Anlage mit dem man Schüttgüt ... [mehr]

Kettenbagger

Ein Kettennagger ist ein Bagger der auf einem Raupfenfahrwerk aufgebaut ist. Sein Aufbau i ... [mehr]

Artikel aus der Bauwirtschaft

Historisches und Kurioses

Gleisbetträumer

Gleisbetträumer von Frisch an Hanomag K65

GleisbetträumerBis zu Beginn der 60er Jahre wurden weltweit für das Tragen von Erdbauausrüstungen taugliche Kettenschlepper auch von Landmaschinenherstellern produziert und durch lokale oder regionale Ausrüstungshersteller in Planier-, Lade- oder Sonderraupen verwandelt. Durch diese Aufgabenteilung lag die erdbauspezifische Weiterentwicklung der Ausrüstungsvarianten voll bei den Ausrüstungsherstellern. In Deutschland zählte damals die Eisenwerk Gebr. Frisch KG aus Augsburg schon lange zu den wichtigsten Herstellern von Gradern und Erdbaumaschinenausrüstungen.
Zur Ausweitung des Einsatzgebietes der Erdbaumaschinen hatte man mit Hilfe von Elementen der Frisch-Planiereinrichtung für den Anbau an eine rund 6500 kg schwere Trägermaschine eine Ausrüstung zum Räumen von Gleisbetten entwickelt. Der stark geneigte Brustschild unterfuhr das gesamte Schotterbett der abzutragenden Gleistrasse bis zum Unterbau. Dabei gelangte der Schotter auf das dahinterliegende, hydraulisch angetriebene sowie bezüglich seiner Förderrichtung umschaltbare Förderband und wurde von diesem zur jeweils gewünschten Seite hin auf ein Streifenhaufwerk quergefördert. Ein zur Maschine hin neben dem Förderband angeordnetes Staublech verhinderte ein Überlaufen der Querförderanlage. Im Einsatz gab es jedoch durch die starke Buglast der Maschine Schwierigkeiten. Bereits die Trägermaschine war durch nach hinten geschwenkte Laufwerke stark buglastig, ein Nachteil, der durch die schwere Ausrüstung und die beim Schürfen zusätzlich aufliegende große Schottermasse weiter verstärkt wurde: Die Ketten der Maschine brachen dadurch an den Leiträdern im Untergrund ein und hatten in der Folge auch nur dort mit ihm Antriebskontakt. Das führte zu sehr geringen Kraft- und Formschlusswerten zwischen Ketten und Untergrund und zu entsprechend niedrigen Schubkräften.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. G. Kotte am 16.07.2009 um 09:38 Uhr.


[zur Übersicht]