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Pressemitteilungen von Herstellern

Gelenkiger Aluminium Leichtverbau Gigant von Ischebeck

Neben seiner sicherheitstechnischen Hauptaufgabe wird der Aluminium-Leichtverbau GIGANT auch in sicherheitstechnisch unbedenklichen Gräben immer häufiger zur Stabilisierung der Grabenwände und damit zur Vermeidung von Umgebungsschäden eingesetzt.

Gelenkiger Aluminium Leichtverbau Gigant von IschebeckAls man in der Bundesrepublik die Erdkabelnetze ausbaute, brauchte man kompakte und leichte Bagger und an diese angepasste Grabenverbaugeräte. Da kam Ischebeck mit seinem Aluminium-Leichtverbau GIGANT exakt richtig. Der ließ sich nicht nur in seinen leichten Einzelteilen, sondern wegen seines Leichtgewichtes auch noch als komplette Verbaueinheit manuell bewegen. Außerdem war er mit seinen selbstsichernden Pistolensteckern mit wenigen Handgriffen zusammenzubauen oder nach Abschluss der Arbeiten wieder zu zerlegen. War der Aluminium-Leichtverbau GIGANT zunächst nur für das Einstellen in einen vorausgehobenen und zeitweilig standfesten Graben konzipiert, steht inzwischen auch eine Gleitschienenversion zur Verfügung. Damit kann mit ihm auch in problematischen rolligen Böden gearbeitet werden.

In Bochum erneuerten jetzt die Stadtwerke in der Nevelstraße im Bereich einer schon älteren Bebauung einige Trinkwasserstränge und –schieber, die dort schon vor Jahrzehnten im Gehwegbereich in etwa einem Meter Tiefe verlegt wurden und daher heute vergleichsweise leicht und ohne nennenswerte Verkehrs-behinderungen zugänglich sind. Die Arbeiten dauerten etwa 5 Wochen und wurden von einem Team des Bochumer Bauunternehmens Große-Bley ausgeführt, dem zur Abdeckung der Arbeitstrasse und zum groben Öffnen des Leitungsgrabens ein Kinematik-Hydraulikbagger zur Verfügung stand. Die im unmittelbaren Leitungsbereich nötige Feinschachtung wurde von Hand ausgeführt und der gesamte Aushub wird bis zum Rückfüllen in neben der jeweiligen Arbeitsstelle positionierten Absetzmulden zwischengelagert. Dadurch konnten im Baustellenbereich witterungsbedingte Straßenverunreinigungen und aufwändige Transporte vermieden werden.

Hatte der Voraushub etwa 0,5 m Tiefe erreicht, wurden die Gräben mit Einheiten des Aluminium-Leichtverbaus GIGANT von Ischebeck verbaut. Um den später darin tätigen Personen den zum Leitungs- und Schieberwechsel nötigen Arbeitsraum über längere Zeit freizuhalten, aber auch, um Schäden an den anliegenden Grundstücken und an der Struktur der Nevelstraße zu vermeiden. Zwei weitere Effekte: Man konnte im Graben ungehindert und damit rasch arbeiten und es wurden Zusatzkosten für Wiederherstellungsarbeiten im Grabenumfeld vermieden.
Peter Koch, der das Leitungsbauteam vor Ort leitet: "Wir setzen schon lange für derartige Arbeiten an vergleichsweise flach liegenden Versorgungsleitungen den Aluminium-Leichtverbau GIGANT von Ischebeck ein. Als einzelne Einheiten oder als längere Vorhaltungen, da wir diesen Verbau bei Bedarf nicht nur mit Maschinenhilfe, sondern auch manuell bewegen können. Natürlich bevorzugen wir in der Tiefbaupraxis für diese Arbeiten in der Regel den ohnehin dort immer zur Verfügung stehenden Bagger, da mit dessen Hilfe der Ein- und Ausbau des kompletten Grabenverbau wesentlich müheloser und schneller vorgenommen werden können.“
Die aus stranggepressten Aluminiumprofilen bestehenden und in den Längen 0,910; 1,550; 2,000 und 3,000 m wählbaren Verbaubohlen GIGANT sind mit ihren Gewichten von 15; 23; 28 und 42 kg nicht nur sehr leicht. Sie können auch mit nur vier Pistolen-Steckbolzen und zwei Kanalstreben rasch und mühelos zu einer einfachen Verbaueinheit verbunden werden.

Peter Koch betrachtete es in diesem Zusammenhang auch als einen bemerkenswerten Vorteil, dass mit nur zwei Kanalstreben miteinander verbundene Verbaubohlen sich an ihren Verbindungsstellen sehr gelenkig verhalten und sich dort unabhängig voneinander sowohl um ihre Längs- und Hochachsen etwas drehen können. Wird eine derartige Verbaueinheit zum Einsetzen in den Graben an ihrer Unterseite an das Vierstranggehänge des Baggers angeschlagen, erhält das Verbauelement von selbst eine leichte Keilform, die vor allem das allgemein schwierige Einfädeln in die Grabenöffnung vereinfacht. Andererseits kann man diese innere Beweglichkeit auch nutzen, um die Verbaueinheiten auf Gräben mit in der Grabentrasse horizontal und vertikal nicht völlig parallel laufenden Wänden noch vor dem Einsetzen auf die entsprechenden Maße durch entsprechendes unterschiedliches Ausspindeln der Kanalstreben voreinzustellen.
Da eine Einheit des Aluminium-Leichtverbaus TITAN nur aus zwei Aluminium-Bohlen, zwei Kanalstreben und einigen Pistolensteckern besteht und diese Elemente sich kompakt bündeln oder in Kisten lagern lassen, beanspruchen auch mehrere derartige Einheiten nur sehr geringen Transportraum. Das macht es möglich, sie auf den Werkstatt- und Einsatzwagen von Leitungs- und Kabelbauteams als Standardausstattung anhaltend mitzuführen und somit auch auf wechselnden Baustellen jederzeit greifbar zu haben.
Die generelle Verfügbarkeit eines ausgereiften, standardisierten und einfach zu handhabenden Leichtverbaus schließt die in der Vergangenheit noch allgemein üblichen unsicheren, zugleich aber auch erheblich teureren individuellen Improvisationen beim Grabenverbau aus. Dabei hat sich durchgesetzt, dass die damit arbeitenden Unternehmen sich nur eine unternehmensspezifisch unterschiedliche Zahl an Verbaueinheiten im eigenen Gerätpark vorhalten und den auftragsbezogen darüber hinausgehenden Bedarf hinzumieten.

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. Gernot Kotte am 01.10.2007 um 10:22 Uhr.


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