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Artikel aus der Bauwirtschaft

Pressemitteilungen von Herstellern

Aluminium-Systemschalungen Titan von Ischebeck

Es ist ein großer zeitlicher und wirtschaftlicher Vorzug, auch Sonderfälle wie geneigte Betondecken ausschließlich mit Elementen aus dem Baukasten des gewählten Schalungssystems herstellen zu können.

Aluminium-Systemschalungen Titan von IschebeckAuch die zunächst uneingeschränkt als optimal angesehenen Schalungssysteme sind durchaus im Verlaufe ihres Bestehens weiter entwicklungsfähig. Wenn auch oft nur mit Teilen, die sich im sehr speziellen Einsatz mit besonderen technischen oder wirtschaftlichen Vorteilen als Problemlösungen offenbart haben und als eine generelle Systembereicherung angesehen wurden.
Ein derartiges Zusatzelement für das Aluminium-Schalungsgerüst TITAN von Ischebeck ist die gelenkig bewegliche Kopfplatte für Schalungsstützen. Das erste Grundkonzept der Aluminium-Deckenschalungen TITAN hatte nur die rationelle und weitgehend ohne Materialverluste einhergehende Herstellung horizontaler Betondecken als Aufgabenstellung und deckte damit bereits mehr als 95% aller aufkommenden Schalungsaufträge der Bauwirtschaft ab. Es hing nur von der Art des aus der TITAN-Familie von Ischebeck ausgewählten Schalungsgerüstes ab, ob die Schalungsträger direkt und lose über Kreuz- oder Gabelköpfe oder von auf den Kopfplatten der Schalungsstützen befestigten bekannten Fallköpfe getragen wurden.
Es ist verständlich, dass die mit diesen äußerst schnellen und wirtschaftlichen Schalungssysteme bereits vertrauten Bauunternehmungen damit auch alle anfallenden Sonderschalungen und besonderen Traggerüste herstellen wollten. Ein bemerkenswerter Großteil dieser Sonderaufgaben bezog sich auf die Herstellung von gegenüber der Horizontalen geneigten Betondecken oder auf das während Montagevorgängen nötige zeitweilige Tragen geneigter Betonfertigteile. In den meisten Fällen muss dann aus Positionierungs- und Stabilitätsgründen der gesamte Trägerrost mit den Schalungsstützen formschlüssig verbunden werden. Die universelle Lösung dieser Aufgabe erreichte Ischebeck durch die Entwicklung jener beweglichen Kopfplatte. Die nur 2,9 kg schwere Baugruppe besitzt eine Einbauhöhe von 75 mm, kann Kräfte bis 100 kN aufnehmen und lässt Trägerneigungen bis ±39° zu. Die bewegliche Kopfplatte wird mit vier Schrauben auf der Schalungsstütze befestigt. Durch Verdrehen der Stützenspindel ist die Kopfplatte auch raumbeweglich. Die aufliegenden Schalungsträger werden an ihr mit Hilfe so genannter Klemmstücke befestigt.
Seitens der auch in der Anwendungstechnik beratend aktiven Gebietsleiter von Ischebeck wird einhellig betont, dass es sowohl für sie bei der Planung der für ein Bauvorhaben erforderlichen Schalungen und Traggerüste als auch später bei deren Bau ein vielfältig positiv wirksamer Vorteil ist, dass nur noch sehr selten bauseitig vorzunehmende und anzupassende Beischalungen erforderlich sind.
Diese Konzentration auf den möglicherweise ausschließlichen Einsatz von Teilen aus dem jeweiligen Schalungsbaukasten bringt natürlich auch den Vorteil mit sich, dass sich wiederholende Einzelfälle schnell sowohl für den Planer als auch für den Schalungsbauer zu immer besser und schneller beherrschten Standardlösungen entwickeln.
Paul Zwickel, ein erfahrener Schalungsbauer aus Bochum: „Seit wir mit den leichten Systemschalungsbaukästen arbeiten, haben wir unsere Kreissägen in „Kurzarbeit“ geschickt und konnten wir den Bauholzabfall auf ein fast unbedeutendes Minimum reduzieren!“
Er äußerte sich aber auch positiv auf den logistisch positiven Effekt des Arbeitens mit einer sorgfältig funktionstechnisch und wirtschaftlich geplanten Mietschalung. „Ein langjährig weiterentwickeltes Schalungssystem und sorgfältig durchdachte Schalpläne ermöglichen eben auch Sonderschalungen mit Mietelementen, die wir exakt zum Montagezeitpunkt abrufen und sofort nach dem Rückbau wieder frei melden können.“

geschrieben von Prof. Dipl.-Ing. G. Kotte am 06.06.2009 um 10:53 Uhr.


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